25.06.2002 ”Am besten, Sie ziehen in einen Neubau”
“Am besten, Sie ziehen in einen Neubau”
“Son Schiet aber auch!”/ Wie es ist, wenn Rohre verstopfen und die Toilette überläuft...
Von Cornelia Kurth (Schaumburger Zeitung)
Rinteln. In der Toilette rumpelt es und pumpelt es. Dann steigt der Wasserspiegel im Becken, immer höhe und noch höher und dann - läuft alles über. Eine trübe übel riechende Brühe steht zentimeterhoch im Bad. Rohrverstopfung!

Am schlimmsten erwischt so ein Unglück die Erdgeschossbewohner. Ist dort der Abfluss blockiert, dann quillt die Toilette auch dann über, wenn in den oberen Wohnungen jemand spült. Es stinkt! Es tropft durch Decke und und Wand in den darunterliegenden Flur. Hilfe, das Bücherboard! Zu spät.
Groß und breit rückt Wilhelm Luther an, Rintelns mächtiger Beherrscher von allen erdenklichen Abwasserproblemen. “Entweder hat da jemand was ins Klo geworfen, was da nicht reingehört, oder die Rohre sind falsch verlegt”, brummt er, schleppt die elektrische Spiralmaschine ins Haus und dazu einen segensreichen Wassersauger. Im Handumdrehen hat er das Klosett abmontiert und fasst auch gleich unerschrocken tief mit bloßer Hand in die Öffnung, um den Rohrverlauf zu prüfen. Dann wirft er die schwere Spiralmaschine an. Der Vorsatz an der langen Spirale sieht aus wie ein Zangenmaul und dreht sich tatendurstig im Kreis. Mit lautem Gepolter verschwindet der Schlauch im schwarzen Loch und gleichzeitig steigt schwerer Kloakengestank auf. Die Mieter fliehen, aber der Spezialist bleibt ungerührt. “Mann muss eine Nase dafür haben, welche Richtung das Rohr nimmt”, meint er und forscht weiter.
Offensichtlich hat er die richtige Richtung gefunden und “kommt zum Zuge”, sprich: löst die Verstopfung, denn im unteren Flur schreien die Mieter auf: Wie aus einer Gießkanne tropft es durch Decke und Wand. “Tja, die Rohre liegen fast im rechten Winkel, das ist natürlich Sch...e!” Der Inhalt der Kloschüssel prallt dann nämlich gegen die Rohrwände, wird zurückgestoßen und lagert sich zwangsläufig nach und nach in den Ecken ab. Außerdem war wohl so wenig Platz im kleinen Bad des Fachwerkhauses, dass sämtliche Rohrwindungen unter Spannung standen, dass auch noch die Dichtungen weggedrückt wurden.
Die Mieter haben also keine Schuld. Trotzdem stellt Meister Luther vorsichtshalber klar, dass Tampons, Binden und das “besch...ne” Haakle-feucht-Papier Tabu seien für die Klospülung. “Nur Schulklosetts, die halten alles aus, sogar Coladosen. Weil da nämlich städig gespült wird”, erklärt er. In Wohnhäusern aber, wo man die Spülung seltener betätigt, setzt sich schnell mal Harnstein ab, zumal in verwinkelten Rohren, so dass dann irgendwann selbst kleinste Partikel das Fass zum Überlaufen bringen. “Ich sag ja immer, die Wasserspartaste ist der letzte Mist” Der Urin wird nicht richtig verdünnt und Harnstein macht die Rohre dicht.”
So abgehärtet der Mann in Sachen Kloakenwasser ist, er zeigt doch rührendes Mitleid mit den geschäfdigten Bewohnern. “Am besten, Sie ziehen in einen Neubau um”, sagt er und tröstet sie damit, dass die Versicherung der Vermieter nicht ungeschoren davon kommen wird. Dem herbeigerufenen Klempner, der die Wand aufstemmen und das defekte Rohr ersetzen wird, gibt er noch nützliche Hinweise, bevor er sein Gerät zusammenpackt uznd mit einem freundlichen “Son Schiet aber auch” zum nächsten Kunden eilt.
Vielleicht muss er sogar noch mal wiederkommen. Oft ist einen Verstopfung erst mit einer zweiten Spiralmaschinenreinigung endgültig besiegt. Angenehm ist diese Vorstellung nicht, und doch tut es gut zu wissen, dass im Fall des Falles jemand zur Seite ist, der sich vor gar nichts graut.
“Son Schiet aber auch!”/ Wie es ist, wenn Rohre verstopfen und die Toilette überläuft...
Von Cornelia Kurth (Schaumburger Zeitung)
Rinteln. In der Toilette rumpelt es und pumpelt es. Dann steigt der Wasserspiegel im Becken, immer höhe und noch höher und dann - läuft alles über. Eine trübe übel riechende Brühe steht zentimeterhoch im Bad. Rohrverstopfung!

Am schlimmsten erwischt so ein Unglück die Erdgeschossbewohner. Ist dort der Abfluss blockiert, dann quillt die Toilette auch dann über, wenn in den oberen Wohnungen jemand spült. Es stinkt! Es tropft durch Decke und und Wand in den darunterliegenden Flur. Hilfe, das Bücherboard! Zu spät.
Groß und breit rückt Wilhelm Luther an, Rintelns mächtiger Beherrscher von allen erdenklichen Abwasserproblemen. “Entweder hat da jemand was ins Klo geworfen, was da nicht reingehört, oder die Rohre sind falsch verlegt”, brummt er, schleppt die elektrische Spiralmaschine ins Haus und dazu einen segensreichen Wassersauger. Im Handumdrehen hat er das Klosett abmontiert und fasst auch gleich unerschrocken tief mit bloßer Hand in die Öffnung, um den Rohrverlauf zu prüfen. Dann wirft er die schwere Spiralmaschine an. Der Vorsatz an der langen Spirale sieht aus wie ein Zangenmaul und dreht sich tatendurstig im Kreis. Mit lautem Gepolter verschwindet der Schlauch im schwarzen Loch und gleichzeitig steigt schwerer Kloakengestank auf. Die Mieter fliehen, aber der Spezialist bleibt ungerührt. “Mann muss eine Nase dafür haben, welche Richtung das Rohr nimmt”, meint er und forscht weiter.
Offensichtlich hat er die richtige Richtung gefunden und “kommt zum Zuge”, sprich: löst die Verstopfung, denn im unteren Flur schreien die Mieter auf: Wie aus einer Gießkanne tropft es durch Decke und Wand. “Tja, die Rohre liegen fast im rechten Winkel, das ist natürlich Sch...e!” Der Inhalt der Kloschüssel prallt dann nämlich gegen die Rohrwände, wird zurückgestoßen und lagert sich zwangsläufig nach und nach in den Ecken ab. Außerdem war wohl so wenig Platz im kleinen Bad des Fachwerkhauses, dass sämtliche Rohrwindungen unter Spannung standen, dass auch noch die Dichtungen weggedrückt wurden.
Die Mieter haben also keine Schuld. Trotzdem stellt Meister Luther vorsichtshalber klar, dass Tampons, Binden und das “besch...ne” Haakle-feucht-Papier Tabu seien für die Klospülung. “Nur Schulklosetts, die halten alles aus, sogar Coladosen. Weil da nämlich städig gespült wird”, erklärt er. In Wohnhäusern aber, wo man die Spülung seltener betätigt, setzt sich schnell mal Harnstein ab, zumal in verwinkelten Rohren, so dass dann irgendwann selbst kleinste Partikel das Fass zum Überlaufen bringen. “Ich sag ja immer, die Wasserspartaste ist der letzte Mist” Der Urin wird nicht richtig verdünnt und Harnstein macht die Rohre dicht.”
So abgehärtet der Mann in Sachen Kloakenwasser ist, er zeigt doch rührendes Mitleid mit den geschäfdigten Bewohnern. “Am besten, Sie ziehen in einen Neubau um”, sagt er und tröstet sie damit, dass die Versicherung der Vermieter nicht ungeschoren davon kommen wird. Dem herbeigerufenen Klempner, der die Wand aufstemmen und das defekte Rohr ersetzen wird, gibt er noch nützliche Hinweise, bevor er sein Gerät zusammenpackt uznd mit einem freundlichen “Son Schiet aber auch” zum nächsten Kunden eilt.
Vielleicht muss er sogar noch mal wiederkommen. Oft ist einen Verstopfung erst mit einer zweiten Spiralmaschinenreinigung endgültig besiegt. Angenehm ist diese Vorstellung nicht, und doch tut es gut zu wissen, dass im Fall des Falles jemand zur Seite ist, der sich vor gar nichts graut.
11.08.2001 “Seit 20 Jahren Dienst am Bau”
Seit 20 Jahren Dienst am Bau (Schaumburger Zeitung)
In diesem Jahr feiert die Firma Wilhelm Luther ihr 20jähriges Firmenjubläum. Eigentlich fand die erste Firmengründung, ein Containerdienst, bereits im Jahre 1977 statt und hätte so also im kommenden Jahr schon den 25jährigen Geburtstag. Da man aber im Hause Luther schon in diesem Jahr feiern wollte, wird hier anders gerechnet.
Im Jahre 1981 machte sich Wilhelm Luther mit seiner Kanal- und Rohrreinigung selbständig, spezialisierte sich hier von Beginn an auf die Bedürfnisse des Privatbereiches und fand hier eine Nische, die ihm bis heute ein großes Betätigungsfeld bietet. Für die einfache Rohrreinigung bis hin zur Kanaluntersuchung und Ortung ist die Firma Luther konkurrenzlos gut ausgerüstet. Als nächstes wurde die Firma um eine Gerüstvermietung erweitert, die vom Giebel eines Einfamilienhauses bis zu Kirchen alles mögliche einrüstet. Seit 1995 gehört auch die Vermietung mobiler Toiletten - von der “einfachen” Bautoilette über Party-WCs, Toilettenwagen für Feste und Co. bis hin zu Toilettencontainern für Großveranstaltungen zum Angebot und damit die Ausstattung und Infrastrukturfür anspruchsvolle Firmenfeste oder etwa die Bückeburger Home & Garden Fair im Schlosspark. Auch für die Besucher des Countryfestivals im Steinberger Steinbruch werden die Luther-Toiletten bereitstehen.
Auf vielfachen Kundenwunsch wurde vor kurzem eine Hubbühnenvermietung in das Mietprogramm aufgenommen. Diese umfasst einen LKW-Krann, speziell für Dachdecker und Zimmerleute, und eine LKW-Hubbühne für diverse Einsatzzwecke. So wurde damit erst vor kurzem eine Kirschernte der etwas anderen Art betrieben. Die Anschaffung weiterer Geräte ist in Planung. Tochter Bettina betreibt in Westendorf eine Baumaschinenvermietung und komplettiert so den familieneigenen “Gemischtwarenladen”, wie die Luthers ihre ganzen Aktivitäten betiteln und der seit neuestem den Oberbegriff “Luther - Der Baudienstleister” trägt.
Als zusätzliche Serviceleistung gibt es übrigens für Kunden der Firmen Wilhelm Luther - Der Baudienstleister oder B. Luther - Baumaschinenvermietung einen monatlichen Info-Brief mit Tipps, Tricks, Internem, Terminen und Angeboten. Bei Interesse können die Kunden eine kurze Mail schicken. Für alle anderen gibt´s den Firmen-Brief im Schaukasten in der Mühlenstraße.
Man mag es kaum glauben, aber es gibt tatsächlich etwas, mit dem Wilhelm Luther kein Geld verdient. Mittlerweile wird er mit schöner Regelmäßigkeit für Geburtstage und Hochzeiten gebucht. Das damit erspielte geld wandert ohne Abzug an verschiedene Einrichtungen wie zum Beispiel die Kinderkrebsstation des Klinikums Minden oder die Rintelner Kindergärten. Bei so viel unterschiedlichen Aktivitäten kommt natürlich oft die Freizteit zu kurz. “Auf alle Fälle habe ich keine Zeit für eine Diät, die mein Arzt so gerne sehen würde!” schmunzelt Luther. So steht der zukünftigen Jubiläumsfeier sicher gar nichts mehr im Wege.
In diesem Jahr feiert die Firma Wilhelm Luther ihr 20jähriges Firmenjubläum. Eigentlich fand die erste Firmengründung, ein Containerdienst, bereits im Jahre 1977 statt und hätte so also im kommenden Jahr schon den 25jährigen Geburtstag. Da man aber im Hause Luther schon in diesem Jahr feiern wollte, wird hier anders gerechnet.
Im Jahre 1981 machte sich Wilhelm Luther mit seiner Kanal- und Rohrreinigung selbständig, spezialisierte sich hier von Beginn an auf die Bedürfnisse des Privatbereiches und fand hier eine Nische, die ihm bis heute ein großes Betätigungsfeld bietet. Für die einfache Rohrreinigung bis hin zur Kanaluntersuchung und Ortung ist die Firma Luther konkurrenzlos gut ausgerüstet. Als nächstes wurde die Firma um eine Gerüstvermietung erweitert, die vom Giebel eines Einfamilienhauses bis zu Kirchen alles mögliche einrüstet. Seit 1995 gehört auch die Vermietung mobiler Toiletten - von der “einfachen” Bautoilette über Party-WCs, Toilettenwagen für Feste und Co. bis hin zu Toilettencontainern für Großveranstaltungen zum Angebot und damit die Ausstattung und Infrastrukturfür anspruchsvolle Firmenfeste oder etwa die Bückeburger Home & Garden Fair im Schlosspark. Auch für die Besucher des Countryfestivals im Steinberger Steinbruch werden die Luther-Toiletten bereitstehen.
Auf vielfachen Kundenwunsch wurde vor kurzem eine Hubbühnenvermietung in das Mietprogramm aufgenommen. Diese umfasst einen LKW-Krann, speziell für Dachdecker und Zimmerleute, und eine LKW-Hubbühne für diverse Einsatzzwecke. So wurde damit erst vor kurzem eine Kirschernte der etwas anderen Art betrieben. Die Anschaffung weiterer Geräte ist in Planung. Tochter Bettina betreibt in Westendorf eine Baumaschinenvermietung und komplettiert so den familieneigenen “Gemischtwarenladen”, wie die Luthers ihre ganzen Aktivitäten betiteln und der seit neuestem den Oberbegriff “Luther - Der Baudienstleister” trägt.
Als zusätzliche Serviceleistung gibt es übrigens für Kunden der Firmen Wilhelm Luther - Der Baudienstleister oder B. Luther - Baumaschinenvermietung einen monatlichen Info-Brief mit Tipps, Tricks, Internem, Terminen und Angeboten. Bei Interesse können die Kunden eine kurze Mail schicken. Für alle anderen gibt´s den Firmen-Brief im Schaukasten in der Mühlenstraße.
Man mag es kaum glauben, aber es gibt tatsächlich etwas, mit dem Wilhelm Luther kein Geld verdient. Mittlerweile wird er mit schöner Regelmäßigkeit für Geburtstage und Hochzeiten gebucht. Das damit erspielte geld wandert ohne Abzug an verschiedene Einrichtungen wie zum Beispiel die Kinderkrebsstation des Klinikums Minden oder die Rintelner Kindergärten. Bei so viel unterschiedlichen Aktivitäten kommt natürlich oft die Freizteit zu kurz. “Auf alle Fälle habe ich keine Zeit für eine Diät, die mein Arzt so gerne sehen würde!” schmunzelt Luther. So steht der zukünftigen Jubiläumsfeier sicher gar nichts mehr im Wege.
09.08.2001 “Luther: Technisch auf dem neuesten Stand”
Luther: Technisch auf dem neuesten Stand (Schaumburger Zeitung)
Arbeitsteilung mit der Stadt rechtlich geregelt
Rinteln. Dass der Fachbetrieb für Rohrreinigungen, Wilhelm Luther, keinen Kanal außerhalb eines Grundstücks reinigt, hat nichts mit mangelndem technischem Know-how zu tun, sondern damit, dass das Unternehmen “rein rechtlich gesehen für die Reinigung der Hauptkanäle nicht zuständig ist”, so Luther. Das sei nämlich Sache der Stadtwerke bzw. der Stadt Rinteln. Das teilte gestern Wilhelm Luther mit, der sich dabei auf unseren Bericht über den neuen Spül- und Saugwagen der Stadtwerke bezog. Wilhelm Luther: “Wir sind fachlich wie maschinell auf dem modernsten Stand. Wir rufen die Stadt Rinteln dann, wenn die Verstopfung auf einem Hausgrundstück ihre Ursache in einem Rückstau vom wiederum verstopften Hauptkanal hat.” Dabei hätten die Mitarbeiter der Stadtwerke durch diverse Gullideckel auf der Straße mehr Kontrollmöglichkeiten als “wir auf einem Privatgrundstück mit oft ungewissem Kanalverlauf und Rohrzustand.”
Das sei eine ungleich schwierigere Aufgabe.
Arbeitsteilung mit der Stadt rechtlich geregelt
Rinteln. Dass der Fachbetrieb für Rohrreinigungen, Wilhelm Luther, keinen Kanal außerhalb eines Grundstücks reinigt, hat nichts mit mangelndem technischem Know-how zu tun, sondern damit, dass das Unternehmen “rein rechtlich gesehen für die Reinigung der Hauptkanäle nicht zuständig ist”, so Luther. Das sei nämlich Sache der Stadtwerke bzw. der Stadt Rinteln. Das teilte gestern Wilhelm Luther mit, der sich dabei auf unseren Bericht über den neuen Spül- und Saugwagen der Stadtwerke bezog. Wilhelm Luther: “Wir sind fachlich wie maschinell auf dem modernsten Stand. Wir rufen die Stadt Rinteln dann, wenn die Verstopfung auf einem Hausgrundstück ihre Ursache in einem Rückstau vom wiederum verstopften Hauptkanal hat.” Dabei hätten die Mitarbeiter der Stadtwerke durch diverse Gullideckel auf der Straße mehr Kontrollmöglichkeiten als “wir auf einem Privatgrundstück mit oft ungewissem Kanalverlauf und Rohrzustand.”
Das sei eine ungleich schwierigere Aufgabe.
07.08.2000 ”Riesenaufwand für ein beliebtes Wanderziel (tol)
Riesenaufwand für ein beliebtes Wanderziel
Ludwigsturm II wird jetzt saniert (Schaumburger Zeitung)
Wennenkamp (tol). An das Werk Christos dachten sicherlich viele Wanderer, die am Wochenende den Weg zum Ludwigsturm gefunden haben. Der hölzerne Turm ist von einem Gerüst umhüllt und dieses mit grünen Netz behängt.In der vergangenen Woche haben die Sanierungsarbeiten am Ludwigsturm II” begonnen. Nicht nur zeitaufwändig, auch schweißtreibend war der Aufbau der Gerüste: Zweieinhalb Tage benötigten die Mitarbeiter der Firma Luther für das Einrüsten. Ein Gerüst umkleidet den Ludwigsturm, ein weiteres wurde inne aufgebaut. Das notwendige Material - insgesamt drei Lastwageladungen - wurde mit Hilfe eines Aufzuges nach oben befördert.
Bitte auf die Bilder zum Vergrößern klicken. Danke!
Zurzeit ist der Malerbetrieb Droste damit beschäftigt, das Holz des Ludwigsturms vom Moos zu reinigen. Nicht nur ein Notstromaggregat müssen die Maler mitbringen, auch einen Wasserwagen für den Hochdruckreiniger. In dieser Woche wollen die Zimmerleute der Zimmerei Requardt damit beginnen, marode Holzteile auszuwechseln. Obendrein muss der Dachdeckerbetrieb Hartmann das Dach ausbessern. Sind diese Schäden beseitigt, bekommt das Holz einen neuen Schutzanstrich. Gründlich inspiziert wird der “Ludwigsturm II” jedes Jahr. Eine erste größere Sanierung war bereits 1994 fällig. Trotz bester Holzschutzmittel verkürzen sich in Zukunft die Wartungsintervalle.
Voraussichtlich zum Ende der Sommerferien sind die zwölf Gerüstetagen wieder abgebaut. Dann können die Wanderer wieder die weite Aussicht genießen. Kurz vor Himmelfahrt, zum Saisonhöhepunkt des Ludwigsturmes, wurden die Schäden an der Konstruktion bemerkt. Damals durften nur noch maximal zehn Personen den Trum erklimmen. Doch während der Bauarbeiten ist das Betreten des Turmes strengstens verboten. Im Dezember 1975 wurde der fast 24 Meter hohe Holzturm errichtet. Hier, an gleicher Stelle, 340 Meter über Normalnull (üNN) am Rumbecker Berg stand bereits von 1901 bis 1918 der “Ludwigsturm I”.
Ludwigsturm II wird jetzt saniert (Schaumburger Zeitung)
Wennenkamp (tol). An das Werk Christos dachten sicherlich viele Wanderer, die am Wochenende den Weg zum Ludwigsturm gefunden haben. Der hölzerne Turm ist von einem Gerüst umhüllt und dieses mit grünen Netz behängt.In der vergangenen Woche haben die Sanierungsarbeiten am Ludwigsturm II” begonnen. Nicht nur zeitaufwändig, auch schweißtreibend war der Aufbau der Gerüste: Zweieinhalb Tage benötigten die Mitarbeiter der Firma Luther für das Einrüsten. Ein Gerüst umkleidet den Ludwigsturm, ein weiteres wurde inne aufgebaut. Das notwendige Material - insgesamt drei Lastwageladungen - wurde mit Hilfe eines Aufzuges nach oben befördert.
Bitte auf die Bilder zum Vergrößern klicken. Danke!
Zurzeit ist der Malerbetrieb Droste damit beschäftigt, das Holz des Ludwigsturms vom Moos zu reinigen. Nicht nur ein Notstromaggregat müssen die Maler mitbringen, auch einen Wasserwagen für den Hochdruckreiniger. In dieser Woche wollen die Zimmerleute der Zimmerei Requardt damit beginnen, marode Holzteile auszuwechseln. Obendrein muss der Dachdeckerbetrieb Hartmann das Dach ausbessern. Sind diese Schäden beseitigt, bekommt das Holz einen neuen Schutzanstrich. Gründlich inspiziert wird der “Ludwigsturm II” jedes Jahr. Eine erste größere Sanierung war bereits 1994 fällig. Trotz bester Holzschutzmittel verkürzen sich in Zukunft die Wartungsintervalle.
Voraussichtlich zum Ende der Sommerferien sind die zwölf Gerüstetagen wieder abgebaut. Dann können die Wanderer wieder die weite Aussicht genießen. Kurz vor Himmelfahrt, zum Saisonhöhepunkt des Ludwigsturmes, wurden die Schäden an der Konstruktion bemerkt. Damals durften nur noch maximal zehn Personen den Trum erklimmen. Doch während der Bauarbeiten ist das Betreten des Turmes strengstens verboten. Im Dezember 1975 wurde der fast 24 Meter hohe Holzturm errichtet. Hier, an gleicher Stelle, 340 Meter über Normalnull (üNN) am Rumbecker Berg stand bereits von 1901 bis 1918 der “Ludwigsturm I”.
28.04.2000 ”Bauherrr muss die Bautoiletten stellen”
Bauherr muss die Bautoiletten stellen (Schaumburger Zeitung)
Die Rintelner Firma Luther versorgt (nicht nur) Baustellen mit mobilen Toilettenanlagen
(cok) Was manchem Bauherren anfangs vielleicht gar nicht klar ist: Die Handwerker brauchen vor Ort eine Toilette und es ist der Bauherr selbst, der für die Bereitstellung einer solchen zuständig ist.
Zum Glück ist das ja gar kein Problem. Wer nicht eine der großen überregionalen Firmen beauftragen will, der findet in der Rintelner Firma Willi Luther einen der wenigen heimischen Unternehmer mit einem großen Angebot von mobilen Toilettenanlagen, zu denen auch die Bautoiletten gehören.
Die kleinen Häuschen für die Baustelle, die in der Regel nach dem Prinzip des “Plumsklos” funktionieren, werden von der Firma gebracht und aufgestellt, und da es sich bei dieser Art der Vermietung um eine sogenanntes “Streckengeschäft” handelt, um einen Vertrag über vier bis fünf Wochen, wird die Rechnung auch nicht all zu hoch.
Die Toiletten werden perfekt gereinigt, angeliefert und auch die Schlußreinigung und Entleerung übernimmt Firma Luther. Für einen hygienischen Zustand während der Bauphase allerdings müssen die Handwerker selbst sorgen.
Bautoiletten sind die einfachsten Modelle, die Luther in seinem Angebot der mobilen Toilettenanlagen hat. Für ein prächtiges Richtfest also kann es durchaus angemessen sein, eine der komfortablen Toiletten anzumieten, die mit Waschgelegenheit und Urinalstand ausgesttet sind und auch von außen einen geradezu feinen Eindruck machen. Das neueste Modell dieser “Partytoiletten” funktioniert wie die Toiletten im Zug, d.h. mit einer Klappe, die sich nur während der Spülung kurz öffnet.
Die Firma Luther kann sich rühmen, einen besonders guten Ruf in Sachen Hygiene zu haben, so dass sie auch von den Getränkelieferanten der Umgebung gerne weiterempfohlen wird. Tatsächlich ist ja nichts unangenhemer, als sich auf Feuerwehr- oder Dorffesten oder gar auf einer privaten Party vor dem Gang auf die Toiletten zu fürchten. Und die Handwerker sollen sich ja nicht fürchten müssen. Schon gar nicht vor der einzigen Alternative zur Bautoilette, dem Eimer...
Die Rintelner Firma Luther versorgt (nicht nur) Baustellen mit mobilen Toilettenanlagen
(cok) Was manchem Bauherren anfangs vielleicht gar nicht klar ist: Die Handwerker brauchen vor Ort eine Toilette und es ist der Bauherr selbst, der für die Bereitstellung einer solchen zuständig ist.
Zum Glück ist das ja gar kein Problem. Wer nicht eine der großen überregionalen Firmen beauftragen will, der findet in der Rintelner Firma Willi Luther einen der wenigen heimischen Unternehmer mit einem großen Angebot von mobilen Toilettenanlagen, zu denen auch die Bautoiletten gehören.
Die kleinen Häuschen für die Baustelle, die in der Regel nach dem Prinzip des “Plumsklos” funktionieren, werden von der Firma gebracht und aufgestellt, und da es sich bei dieser Art der Vermietung um eine sogenanntes “Streckengeschäft” handelt, um einen Vertrag über vier bis fünf Wochen, wird die Rechnung auch nicht all zu hoch.
Die Toiletten werden perfekt gereinigt, angeliefert und auch die Schlußreinigung und Entleerung übernimmt Firma Luther. Für einen hygienischen Zustand während der Bauphase allerdings müssen die Handwerker selbst sorgen.
Bautoiletten sind die einfachsten Modelle, die Luther in seinem Angebot der mobilen Toilettenanlagen hat. Für ein prächtiges Richtfest also kann es durchaus angemessen sein, eine der komfortablen Toiletten anzumieten, die mit Waschgelegenheit und Urinalstand ausgesttet sind und auch von außen einen geradezu feinen Eindruck machen. Das neueste Modell dieser “Partytoiletten” funktioniert wie die Toiletten im Zug, d.h. mit einer Klappe, die sich nur während der Spülung kurz öffnet.
Die Firma Luther kann sich rühmen, einen besonders guten Ruf in Sachen Hygiene zu haben, so dass sie auch von den Getränkelieferanten der Umgebung gerne weiterempfohlen wird. Tatsächlich ist ja nichts unangenhemer, als sich auf Feuerwehr- oder Dorffesten oder gar auf einer privaten Party vor dem Gang auf die Toiletten zu fürchten. Und die Handwerker sollen sich ja nicht fürchten müssen. Schon gar nicht vor der einzigen Alternative zur Bautoilette, dem Eimer...
03.04.2000 ”Zweimal April, April”
Zweimal April, April
Weder Baustopp noch Big Brother stimmen (Schaumburger Zeitung)
Rinteln. Nein, Gerüstbauunternehmer Wilhelm Luther ist zwar für jeden Scherz zu haben, doch ins Internet möchte er mit seinem Privatleben dann doch nicht.
Immerhin, das eher intime Foto hat einen ganz realen Hintergrund. Luther verleiht nämlich nicht nur Gerüste, sondern auch Baustellenausstattungen mit Toilettenanlagen, die eine einwandfreie und auch öffentlich unbedenkliche Abwicklung der Bedürfnisse garantieren...
Weder Baustopp noch Big Brother stimmen (Schaumburger Zeitung)
Rinteln. Nein, Gerüstbauunternehmer Wilhelm Luther ist zwar für jeden Scherz zu haben, doch ins Internet möchte er mit seinem Privatleben dann doch nicht.
Immerhin, das eher intime Foto hat einen ganz realen Hintergrund. Luther verleiht nämlich nicht nur Gerüste, sondern auch Baustellenausstattungen mit Toilettenanlagen, die eine einwandfreie und auch öffentlich unbedenkliche Abwicklung der Bedürfnisse garantieren...
01.04.2000 ”Gerüstbauunternehmer ganz intim im Internet” (ur)
Gerüstbauunternehmer im Internet
Fast wie “Big Brother”/Ein Klick genügt (Schaumburger Zeitung)
Rinteln (ur). Offenherzig und gebührenpflichtig stellen vor allem junge Damen schon seit längerem ihre Reize im Internet zur Schau. Andere Pioniere der Selbstvermarktung lassen sich wie bei “Big Brother” rund um die Uhr von diversen Kameras für die virtuelle Medienwelt beobachten und haben daraus ihren Beruf gemacht - oft mit beträchtlichem wirtschaftlichen Erfolg.

Diese Tatsache hat Gerüstbau-Unternehmer Wilhelm Luther aus Rinteln nicht ruhen lassen: Nach Rücksprache mit seiner Familie konzipierte er eine Homepage, über die er jetzt das Publikum weltweit an seinem privaten und persönlichen Leben teilnehmen lässt.
Wer das nun für einen Scherz hält, kann sich persönlich im Internet überzeugen: Unter www.w-luther.de kann man den gestandenen Rintelner beobachten, wie er auf der Baustelle abeitet oder gar seine männliche Notdurft als klassisch-männlicher Stehpinkler verrichtet.
Vorläufig ist der Zugriff auf die Privatszenen kostenlos: “Wir müssen die Seite erst mal populär machen”, begründet Luther seinen Verzicht auf Kreditkartennummern odere andere Inkassomöglichkeiten. Aber auch für den Fall, dass später Gebühren fällig werden, macht der Internet-Performer nicht alles mit:”Mein Schlafzimmer bleibt für die Kameras tabu!”
Millionen Menschen weltweit können ab sofort “Luther live” verfolgen - ob dies den Weserstädter nicht nervös macht ? “Nun, ich führe mein Leben schließlich so, dass ich nichts zu verbergen habe - also kein Grund zur Aufregung !”
Fast wie “Big Brother”/Ein Klick genügt (Schaumburger Zeitung)
Rinteln (ur). Offenherzig und gebührenpflichtig stellen vor allem junge Damen schon seit längerem ihre Reize im Internet zur Schau. Andere Pioniere der Selbstvermarktung lassen sich wie bei “Big Brother” rund um die Uhr von diversen Kameras für die virtuelle Medienwelt beobachten und haben daraus ihren Beruf gemacht - oft mit beträchtlichem wirtschaftlichen Erfolg.

Diese Tatsache hat Gerüstbau-Unternehmer Wilhelm Luther aus Rinteln nicht ruhen lassen: Nach Rücksprache mit seiner Familie konzipierte er eine Homepage, über die er jetzt das Publikum weltweit an seinem privaten und persönlichen Leben teilnehmen lässt.
Wer das nun für einen Scherz hält, kann sich persönlich im Internet überzeugen: Unter www.w-luther.de kann man den gestandenen Rintelner beobachten, wie er auf der Baustelle abeitet oder gar seine männliche Notdurft als klassisch-männlicher Stehpinkler verrichtet.
Vorläufig ist der Zugriff auf die Privatszenen kostenlos: “Wir müssen die Seite erst mal populär machen”, begründet Luther seinen Verzicht auf Kreditkartennummern odere andere Inkassomöglichkeiten. Aber auch für den Fall, dass später Gebühren fällig werden, macht der Internet-Performer nicht alles mit:”Mein Schlafzimmer bleibt für die Kameras tabu!”
Millionen Menschen weltweit können ab sofort “Luther live” verfolgen - ob dies den Weserstädter nicht nervös macht ? “Nun, ich führe mein Leben schließlich so, dass ich nichts zu verbergen habe - also kein Grund zur Aufregung !”
26.02.2000 “Minibagger begeistert Heimwerker” (cok)
Minibagger begeistert Heimwerker
Baumaschinenverleih für die Hausrenovierung auf eigene Faust (Schaumburger Zeitung)
Die beste Methode, bei Hausbau oder Renovierung Geld zu sparen, ist zweifellos der eigene handwerkliche Einsatz. Der ist aber leicht zum Scheitern verurteilt, wenn mann sich mit ungeeigneten Geräten an die Arbeit macht. Wir sprachen mit der jungen Unternehmerin Bettina Luther, die seit 1996 eine Baumaschinenvermietung in der Rintelner Mühlenstr. betreibt.
“Zu uns kommen manchmal Leute, die bereits seit drei Tagen mit Hammer und Meißel alte Fliesen von den Wänden stemmen. Mit den richtigen Geräten aber sind sie dann in einem sich großer Energie auf Angebote nicht für kleinere Handwerksfirmen, sondern vor allem für Privatleute spezialisiert. Ihr Mietpark hat Kleingeräte wie Schwingschleifer und Stemmhämmer ebenso im Programm wie Rüttelplatten, Minibagger und Dachdeckeraufzüge.
“Was die Kunden selber machen, ist klassischerweise das Pflastern”, sagt sie. “Und es ist wirklich lustig, wie begeistert manche Männer vom Minibagger sind. Da ist plötzlich der halbe Garten ausgebaggert, wo eigentlich nur eine kleine Stelle gepflastert werden sollte...” Andere Kunden aber lassen sich von ihr in aller Ruhe den Gebrauch der oft ungewohnten Arbeitsgeräte erklären. “Natürlich habe ich Maschinen, die so einiges aushalten”, meint sie. Aber meinen Häcksler zum Beispiel gebe ich nur mit Bedienung ab, denn die Versuchung ist wohl zu groß, es dabei auch mit wirklich unhäckselbaren Teilen zu versuchen.”
Zwar führt Bettina Luther ihre Baumaschinenvermietung ganz alleine, aber wenn doch mal Hilfe gebraucht wird, zum Beispiel beim Transport der 125 kg schweren Rüttelplatten, dann stehen Bruder Jens und Vater Wilhelm Luther bei. Das sind beides bärenstarke Männer, die zusammen einen Baudienstleistungsbetrieb führen, der Baugerüste vermietet, einen 35 Meter hohen LKW-Kran und Baustellentoilettenhäuschen, die mit ihrer Wasserspülung so komfortabel sind, dass sie gerne auch bei Partys und anderen großen Festen geordert werden.
“Außerdem ist mein Vater der wichtigste Mann der Stadt”, so die Tochter. Jedenfalls dann, wenn in einem Haushalt die Toilette verstopft ist.” Das Luther´sche Familienunternehmen gründete sich nämlich vor 15 Jahren neu als Fachbetrieb für Rohrreinigungen, bis nach und nach all die anderen vielfältigen Angebote dazukamen. “Die unternehmerische Ader habe ich wohl meiner Tochter mit in die Wiege gelegt”, meint Wilhelm Luther mit berechtigtem Stolz.
Seit neuestem betreibt Bettina Luther auch einen Handel mit sogenannten Verschleißteilen, wie Bohrern, Diamanttrennscheiben, Schleiftöpfen und anderen Teilen, die sie besonders günstig anbieten kann, weil sie kein eigenes Lager hat, sondern auf Anfrage innerhalb von 2 Tagen bestellen kann. “Eine Konkurrenz zum örtlichen Fachhandel will ich damit aber nicht sein, höchstens eine Ergänzung zu den großen Baumärkten, deren billige Angebote manchmal nicht die nötige Qualität haben.”
Baumaschinenverleih für die Hausrenovierung auf eigene Faust (Schaumburger Zeitung)
Die beste Methode, bei Hausbau oder Renovierung Geld zu sparen, ist zweifellos der eigene handwerkliche Einsatz. Der ist aber leicht zum Scheitern verurteilt, wenn mann sich mit ungeeigneten Geräten an die Arbeit macht. Wir sprachen mit der jungen Unternehmerin Bettina Luther, die seit 1996 eine Baumaschinenvermietung in der Rintelner Mühlenstr. betreibt.
“Zu uns kommen manchmal Leute, die bereits seit drei Tagen mit Hammer und Meißel alte Fliesen von den Wänden stemmen. Mit den richtigen Geräten aber sind sie dann in einem sich großer Energie auf Angebote nicht für kleinere Handwerksfirmen, sondern vor allem für Privatleute spezialisiert. Ihr Mietpark hat Kleingeräte wie Schwingschleifer und Stemmhämmer ebenso im Programm wie Rüttelplatten, Minibagger und Dachdeckeraufzüge.
“Was die Kunden selber machen, ist klassischerweise das Pflastern”, sagt sie. “Und es ist wirklich lustig, wie begeistert manche Männer vom Minibagger sind. Da ist plötzlich der halbe Garten ausgebaggert, wo eigentlich nur eine kleine Stelle gepflastert werden sollte...” Andere Kunden aber lassen sich von ihr in aller Ruhe den Gebrauch der oft ungewohnten Arbeitsgeräte erklären. “Natürlich habe ich Maschinen, die so einiges aushalten”, meint sie. Aber meinen Häcksler zum Beispiel gebe ich nur mit Bedienung ab, denn die Versuchung ist wohl zu groß, es dabei auch mit wirklich unhäckselbaren Teilen zu versuchen.”
Zwar führt Bettina Luther ihre Baumaschinenvermietung ganz alleine, aber wenn doch mal Hilfe gebraucht wird, zum Beispiel beim Transport der 125 kg schweren Rüttelplatten, dann stehen Bruder Jens und Vater Wilhelm Luther bei. Das sind beides bärenstarke Männer, die zusammen einen Baudienstleistungsbetrieb führen, der Baugerüste vermietet, einen 35 Meter hohen LKW-Kran und Baustellentoilettenhäuschen, die mit ihrer Wasserspülung so komfortabel sind, dass sie gerne auch bei Partys und anderen großen Festen geordert werden.
“Außerdem ist mein Vater der wichtigste Mann der Stadt”, so die Tochter. Jedenfalls dann, wenn in einem Haushalt die Toilette verstopft ist.” Das Luther´sche Familienunternehmen gründete sich nämlich vor 15 Jahren neu als Fachbetrieb für Rohrreinigungen, bis nach und nach all die anderen vielfältigen Angebote dazukamen. “Die unternehmerische Ader habe ich wohl meiner Tochter mit in die Wiege gelegt”, meint Wilhelm Luther mit berechtigtem Stolz.
Seit neuestem betreibt Bettina Luther auch einen Handel mit sogenannten Verschleißteilen, wie Bohrern, Diamanttrennscheiben, Schleiftöpfen und anderen Teilen, die sie besonders günstig anbieten kann, weil sie kein eigenes Lager hat, sondern auf Anfrage innerhalb von 2 Tagen bestellen kann. “Eine Konkurrenz zum örtlichen Fachhandel will ich damit aber nicht sein, höchstens eine Ergänzung zu den großen Baumärkten, deren billige Angebote manchmal nicht die nötige Qualität haben.”
01.04.1986 “Ratten für den Umweltschutz”
Ratten für den Umweltschutz (Schaumburger Zeitung)
Rinteln. War bisher der Kanal verstopft, mußten Hausfrauen zu meist zu wenig umweltfreundlichen Chemikalien greifen oder den Kanalrohrreinigungsdienst verständigen, der dann mit technischem Großgerät anrückte. Wilhelm Luther, Fachmann auf diesem Gebiet, hat eine bessere Lösung gefunden: Er züchtete Rattten (Rattus apryliensis) , die darauf dressiert sind, die Leitungen wieder sauber zu machen. Das geht schneller, ist umweltfreundlicher und kostengünstiger.
Wie schon das Umweltmagazin Grüner Stern in der Septemberausgabe 1985 feststellte, ist das Erfolgsrezept dieser Spezies in der Evolution ihre enorme Anpassungsfähigkeit, mit der sie immer neue ökologische Nischen besetzen.
Luther hat inzwischen die von ihm entwickelte Methode als Patent angemeldet. Hausfrauen werden nur gebeten, künftig keine Abflußmittel mehr zu verwenden, da die fleißigen Nager diese Chemikalien nicht vertragen. Auf dem Bild hält Luther einen zahmen Nager auf der Hand.
Rinteln. War bisher der Kanal verstopft, mußten Hausfrauen zu meist zu wenig umweltfreundlichen Chemikalien greifen oder den Kanalrohrreinigungsdienst verständigen, der dann mit technischem Großgerät anrückte. Wilhelm Luther, Fachmann auf diesem Gebiet, hat eine bessere Lösung gefunden: Er züchtete Rattten (Rattus apryliensis) , die darauf dressiert sind, die Leitungen wieder sauber zu machen. Das geht schneller, ist umweltfreundlicher und kostengünstiger.

Wie schon das Umweltmagazin Grüner Stern in der Septemberausgabe 1985 feststellte, ist das Erfolgsrezept dieser Spezies in der Evolution ihre enorme Anpassungsfähigkeit, mit der sie immer neue ökologische Nischen besetzen.
Luther hat inzwischen die von ihm entwickelte Methode als Patent angemeldet. Hausfrauen werden nur gebeten, künftig keine Abflußmittel mehr zu verwenden, da die fleißigen Nager diese Chemikalien nicht vertragen. Auf dem Bild hält Luther einen zahmen Nager auf der Hand.